1. Lass deinen Zweifel nicht sterben. Zweifle bis Du selbst entdeckst.
Glaube nichts, bis Du es durch Deine eigen Erfahrung kennen gelernt hast. Zweifle, fahre fort zu zweifeln, bis Du zu einem Punkt gekommen bist, wo kein Zweifel mehr möglich ist. Und nicht mehr weiter zweifeln kannst Du nur dann, wenn Du etwas aus eigener Erfahrung kennen gelernt hast.
2.
Imitiere nie
Jedes Individuum ist so einzigartig und originell, dass man sich selbst umbringt, wenn man versuchte, Christus gleich zu werden.
Du kannst nur Du selbst sein und nichts anderes. Wunderschön, Du selbst zu sein. Alles Autentische ist schön, frisch, duftent, lebendig. Alles nachgemachte ist tot, langweilig, falsch, Plastik.
3. Sei auf der Hut vor Wissen
Sobald Du viel Wissen angesammelt hast, wirst Du anfangen zu glauben, dass Du etwas weist.Aber Du weist garnichts.
Du kennst nur Bücher und was darin geschrieben steht.
Nur Worte, und Worte sind keine Erfahrung, deshalb ist der 3. Punkt, vor Wissen auf der Hutund so wachsam zu sein , dass Du Dein Wissen jederzeit zur Seite schieben kannst, damit es Dir nicht die Sicht verstellt. Du musst der Realität völlig nackt begenen.
4. Breite die Flügel Deiner Liebe so weit Du nur kannst
Mein Wort für Gebet ist Liebe, vergesst das Wort Gebet und ersetzt es durch Liebe. Liebe gilt nicht einem unsichtbaren Gott. Sie richtet sich auf das Sichtbare - Menschen, Tiere, Bäume, Meere und Berge. Liebe ist meine Botschaft- lass es auch Deine Botschaft sein. Liebe ist meine Farbe und meine Atmosphäre. Für mich ist Liebe die einzigste Religion. Alles übrige ist Schrott, alles übrige sind nur verwirrte Träume. Liebe ist das einzig wirkliche im Leben, alles Andere ist Illosion.
Wenn Du die Liebe in Dir wachsen lässt, wird Gott von selbst daraus wachsen. Und wenn Du Deine Liebe verpasst, dann wirst Du auch Gott un alles verpassen.
5. Lebe von Moment zu Moment
Das Gestern kann nicht mehr gelebt werden. Ja, in der Phantasie, aber nicht wirklich. Es ist tot. Es gibt keine Möglichkeit, es wieder lebendig zu machen. Du kannst die Zeit nicht zurück drehen. Was vorbei ist, ist für immer vorbei.
Das Morgen ist nicht da und wird nicht da sein.
Es kommt nie,das ist sein ganzes Wesen. Es ist immer das was kommen wird, aber es kommt nie. Es ist nichts als eine Hoffnung, die sich nie erfüllt. Wenn Du völlig hier bist, ohne ein Gestern, dass Dich zurückzieht und ein Morgen, dass Dich irgendwo anders hinzieht, dann bist Du entspannt. Wenn jeder Moment für sich zu Meditation wird, bist Du religiös.
6. Akzeptiere Dein Menschsein mit grosser Freude
Zerstöre alle Ideale denn sie sind nur dazu geschaffen worden, um Dich zu verdammen. Akzeptiere Dein Menschsein mit grosser Freude als ein Geschenk der Existenz- und nicht etwa als Ergebnis der Vertreibung aus dem Paradies. Wir sind immer noch im Garten Eden ich möchte dass ihr das versteht. Diese Existenz ist der Garten Eden, es gibt keinen anderen Garten Eden.
7. Kämpfe nicht mit Deinem Körper
Er ist nicht Dein Feind, er ist Dein Freund. Er ist ein Geschenk der NAtur n Dich. Er ist Teil der Natur Du bist mit der ganzen Existenz verbunden, Du bist keine separate Insel. deshalb bist Du in Harmonie mit der Natur, mit der Existenz, wenn Du in Harmonie mit Deinem Körper bsit. Lass Dein Leben fliessen. erzwinge nichts, in welchem guten Namen auch immer. Zerstöre Deine Harmonie nicht für irgendein heiliges Buch oder ein heiliges Ideal.
8. Lebe und versuche herauszufinden, was Leben ist
Achte das Leben, verstehe ist . Es gibt nichts heiligeres als das Leben, nichts göttlicher wäre. Ich möchte Euch darauf hinweisen dass da nichts Grosses, nichts Grossartigeres ist.Das Leben besteht aus kleinen Dingen. Leben heist, eine Tasse Tee trinken, mit einem Freund schwatzen, Deine Kleider waschen, den Boden putzen, den Garten wässern( …) diese kleinen Dinge, sehr kleine Dinge. Das Leben ist der einzige Gott, den ich Euch lehre achte Euer Leben. Aus dieser Achtung heraus werdet ihr auch das Leben der Anderen achten.
9. Sei kreativ
Nur eine kreative Person kann wissen, was Glückseligkeit bedeutet. Male, musiziere, dichte, tu irgendetwas aber nicht zu irgendeinem anderen Zweck, sondern nur aus Freude, aus keinem anderen Grund. Einen Fussboden zu putzen kann ein ungeheuer kreativer Akt sein. Denke sets daran, dass Kreativität nichts mit einer bestimmten Art von Arbeit zu tun hat. Kreativität hat etwas mit der Qualität Deines bewusstseins zu tun. Malen ist ebenso ein alltägliches wie das Fussbodenputzen. Du wirfst Farben auf eine lange Leinwand. Hier wäschst Du den Boden, reinigst Du den Boden. Wo liegt der Unterschied ?
10. Sei gewöhnlich
Die aussergewöhnlichste Sache im Leben besteht darin, gewöhnlich zu sein. Jeder will etwas Besonderes sein, das ist sehr gewöhnlich. Aber gewöhnlich zu sein und dabei einfach zu entspannen, das ist ganz und gar aussergewöhnlich. Wer seine Gewöhnlichkeit ganz ohne Neid und groll akzeptieren kann - mit grosser Frude sogar weil die ganze Existenz so ist -, dessen Glückseligkeit kann nieman zerstören.
Bemerkung:
Ich kann Euch keinerlei Gebote geben. Das würde Euch beleidigen, Euch erniedrigen und demütigen. Es würde Euch euere Integrität, Euere Freiheit und Euere Verantwortlichkeit wegnehmen. Nein, solch eine kriminelle Handlung kann ich nicht begehen. Was ich kann ist, Euch bitten, Euch einladen, mit mir meine Erfahrung zu teilen.